Ein Walnuss-Proteinkuchen ist ein Apfelkuchen mit Walnüssen, dem du mit veganem Proteinpulver zusätzliches Eiweiß hinzufügst. Du backst ihn mit ganz normalen Zutaten in etwa einer Stunde und schneidest rund fünfzehn Scheiben daraus. Unten findest du das komplette Rezept sowie Antworten auf die häufigsten Fragen.
Was ist ein Walnuss-Proteinkuchen?
Das ist ein Kuchen auf Basis von geriebenem Apfel, grob gehackten Walnüssen und Mehl, mit zwei Messlöffeln veganem Protein (Vanille) im Teig. Das Proteinpulver sorgt für einen sanften Vanillegeschmack und fügt pflanzliches Eiweiß hinzu.
Apfel und Banane machen den Teig saftig, wodurch der Kuchen locker bleibt. Der Zimt bringt eine warme Note in den Geschmack und die Walnüsse sorgen für Biss. Er passt zum Kaffee, als Snack zwischendurch oder zum Frühstück. Du bereitest ihn in einer einzigen Schüssel zu, ganz ohne Mixer.
Was brauchst du für einen Walnuss-Proteinkuchen?
Für einen Kuchen mit etwa fünfzehn Scheiben brauchst du Äpfel, Walnüsse, Mehl, Zimt, veganes Protein, Backpulver, Banane und Butter. Die genauen Mengen findest du unten.
- 2 süße Äpfel
- 100 g Walnüsse
- 200 g Mehl
- 1 Esslöffel Zimt
- 2 Messlöffel veganes Protein (Vanille)
- 8 g Backpulver (ein halbes Päckchen)
- 1/2 Banane
- 50 g Butter (echte Butter oder eine pflanzliche Variante)
Wie backt man einen Walnuss-Proteinkuchen?
Vermische die trockenen Zutaten mit dem geriebenen Apfel und den Walnüssen, rühre eine Mischung aus geschmolzener Butter und zerdrückter Banane unter und backe den Teig etwa 50 Minuten bei 170 Grad. Schritt für Schritt geht das so:
- Heize den Backofen auf 170 Grad vor.
- Schäle die Äpfel, entferne das Kerngehäuse und reibe sie auf der groben Reibe.
- Hacke die Walnüsse grob.
- Siebe Mehl, Zimt, Backpulver und das vegane Protein in eine große Schüssel.
- Gib den geriebenen Apfel und die Walnüsse dazu und vermische alles.
- Zerdrücke die halbe Banane in einer anderen Schüssel fein.
- Schmelze die Butter in einem kleinen Topf bei geringer Hitze.
- Gieße die Butter in einem dünnen Strahl zur Banane und rühre dabei ständig um.
- Gieße die Butter-Bananen-Mischung zu den trockenen Zutaten und rühre mit einem Löffel oder Teigschaber zu einem glatten Teig.
- Fette eine Kuchenform ein und lege sie bei Bedarf mit Backpapier aus. Gib den Teig hinein und bestreue ihn mit ein paar zusätzlichen Walnüssen.
- Backe den Kuchen in etwa 50 Minuten gar. Stich mit einem Holzstäbchen hinein, um zu prüfen: Kommt es sauber heraus, ist der Kuchen fertig.
- Nimm den Kuchen aus der Form und lass ihn auf einem Kuchengitter weiter abkühlen.
Was bewirkt das vegane Protein in diesem Rezept?
Das vegane Protein sorgt für den Vanillegeschmack und fügt dem Kuchen pflanzliches Eiweiß hinzu. Das Pulver besteht zu etwa 75 % aus Eiweiß, ist pflanzlich und hat einen neutralen Vanillegeschmack, sodass du den Teig nicht mit zusätzlichem Zucker süßen musst.
Proteine tragen zu einer Zunahme an Muskelmasse bei. Proteine tragen zur Erhaltung von Muskelmasse bei. Möchtest du mehr über Protein in deiner Ernährung erfahren und wissen, wie viel du davon brauchst? Dann lies die Vorteile von Proteinpulver oder wie viel Protein du pro Tag brauchst.
Tipps für einen guten Walnuss-Proteinkuchen
Reibe die Äpfel auf der groben Reibe, denn eine feine Reibe macht den Teig zu feucht. Dosiere das Protein mit dem Messlöffel und drücke das Pulver nicht fest, damit das Verhältnis stimmt.
Rühre den Teig nur so lange, bis alles gleichmäßig ist, und rühre danach nicht weiter. Zu langes Rühren macht den Kuchen kompakter. Prüfe die Backzeit mit einem Holzstäbchen, denn Öfen sind unterschiedlich. Wird die Oberseite zu schnell dunkel, lege locker ein Stück Alufolie darüber.
Kannst du den Walnuss-Proteinkuchen variieren?
Ja, der Kuchen lässt sich leicht abwandeln. Tausche die Walnüsse gegen Pekannüsse oder Haselnüsse oder verwende Birne statt Apfel.
Auch das Protein kannst du ersetzen. Eine andere Geschmacksrichtung veganes Protein funktioniert genauso wie Whey oder Casein, falls du diese lieber verwendest. Whey und Casein machen den Teig etwas trockener, füge dann bei Bedarf einen Schuss (pflanzliche) Milch hinzu. Alle Varianten findest du in der Kollektion veganes Proteinpulver und in der umfassenderen Proteinpulver-Kollektion.
Wie bewahrst du den Walnuss-Proteinkuchen auf?
Bewahre den Kuchen abgedeckt oder in einer luftdichten Dose bei Zimmertemperatur auf. So bleibt er ein paar Tage frisch.
Möchtest du ihn länger aufbewahren, schneide ihn in Scheiben und friere die Scheiben einzeln ein. Du nimmst sie einzeln heraus und lässt sie bei Zimmertemperatur auftauen.
Häufig gestellte Fragen
Kann ich ein anderes Proteinpulver verwenden?
Ja. Eine andere Geschmacksrichtung veganes Protein funktioniert prima, und auch Whey oder Casein sind möglich. Bei Whey oder Casein wird der Teig etwas trockener, füge also einen kleinen Schuss (pflanzliche) Milch hinzu.
Ist dieser Walnuss-Proteinkuchen vegan?
Das Rezept verwendet veganes Protein. Für einen komplett pflanzlichen Kuchen ersetzt du die Butter durch eine pflanzliche Variante. Verwendest du normale Butter, enthält der Kuchen Milchprodukte.
Kann ich den Kuchen ohne Banane backen?
Die halbe Banane macht den Teig saftig und bindet ihn. Möchtest du sie weglassen, ersetze die Banane durch ein paar Esslöffel Apfelmus für ein ähnliches Ergebnis.
Wie viele Scheiben ergibt ein Kuchen?
Aus einem Kuchen schneidest du etwa fünfzehn Scheiben. Schneide sie je nach Belieben etwas dünner oder dicker.
Das vegane Protein aus diesem Rezept
Das vegane Protein (Vanille) aus diesem Rezept besteht zu etwa 75 % aus Eiweiß, hat einen neutralen Vanillegeschmack und ist pflanzlich. Neben dem Backen rührst du es auch in Joghurt, Haferflocken oder einen Smoothie. Weitere Backinspiration findest du bei unseren Rezepten.