Matcha ist grüner Tee in Pulverform. Die Teeblätter wachsen in den letzten Wochen vor der Ernte im Schatten, werden gedämpft und getrocknet und danach zu einem feinen, leuchtend grünen Pulver gemahlen. Dieses Pulver lässt du nicht ziehen, du schlägst es mit Wasser oder Milch auf. So trinkst du das ganze Blatt. Eine Portion von 1 Gramm enthält etwa 32 mg Koffein.
Woraus besteht Matcha, und wie wird er hergestellt?
Matcha besteht aus den gemahlenen Blättern der Teepflanze Camellia sinensis, von der auch normaler grüner Tee stammt. Der Unterschied liegt im Anbau und in der Verarbeitung. Für Matcha werden die Teesträucher vor der Ernte eine Zeit lang beschattet. Die jüngsten Blätter werden gepflückt, kurz gedämpft und getrocknet. In Japan heißen diese getrockneten Blätter Tencha. Erst wenn Blattadern und Stiele entfernt sind, werden die Blätter zu dem Pulver gemahlen, das wir Matcha nennen.
Weil du das Pulver mit dem Wasser aufschlägst, trinkst du alles mit, was im Blatt steckt. Bei normalem grünem Tee lässt du die Blätter ziehen und wirfst sie danach weg. Deshalb schmeckt Matcha voller und hat mehr Körper als eine Tasse grüner Tee.
Was ist der Unterschied zwischen Matcha und grünem Tee?
Auch Matcha ist grüner Tee. Der Unterschied in der Tasse: Bei Matcha trinkst du das gemahlene Blatt, bei normalem grünem Tee nur das, was sich beim Ziehen aus dem Blatt löst. Außerdem unterscheiden sie sich in diesen Punkten:
| Matcha | Normaler grüner Tee | |
|---|---|---|
| Was du trinkst | Das ganze Blatt, als Pulver | Einen Aufguss; die Blätter wirfst du weg |
| Anbau | Vor der Ernte eine Zeit lang im Schatten | Meist in der Sonne |
| Zubereitung | Mit Wasser von etwa 80 Grad aufschlagen | In heißem Wasser ziehen lassen |
| Konsistenz | Leicht cremig, mit feiner Schaumschicht | Klar und dünnflüssig |
| Menge pro Tasse | 1 Gramm (ein halber Teelöffel) | Ein Teebeutel oder ein Teelöffel lose Blätter |
Woher kommt Matcha?
Matcha kommt traditionell aus Japan. Die bekanntesten Teeregionen sind Uji bei Kyoto, Nishio, Shizuoka und Kagoshima. Boden und Klima unterscheiden sich von Region zu Region, und das schmeckst du im Tee.
Ekopura Matcha Pulver Bio kommt aus der Region Shizuoka, in der Nähe des Fuji. Die Teepflanzen werden vor der Ernte eine Zeit lang beschattet. Dadurch bleiben die Blätter mild im Geschmack und tiefgrün in der Farbe. Sie werden von Hand gepflückt, gedämpft, getrocknet und anschließend traditionell auf Steinmühlen zu feinem Pulver gemahlen. Dieses Pulver ist die einzige Zutat im Beutel.
Wie schmeckt Matcha?
Guter Matcha schmeckt mild, frisch und leicht cremig, mit einer feinen Umami-Note und wenig Bitterkeit. Umami ist der runde, herzhafte Geschmack, den du auch von Brühe kennst. Wie Matcha in deiner Tasse schmeckt, hängt stark von der Zubereitung ab.
Bitter wird Matcha vor allem durch zu heißes Wasser oder zu viel Pulver. Kochendes Wasser löst die Bitterstoffe schneller aus dem Blatt. Nimm deshalb Wasser von etwa 80 Grad und 1 Gramm pro Portion. Wenn du dich an puren Matcha erst gewöhnen musst, fang mit einem Matcha-Latte an: Milch macht den Geschmack runder und weicher.
Was ist Ceremonial Matcha, und was ist Culinary Matcha?
Ceremonial Matcha ist die Qualität, die du pur trinkst: aus den jüngsten, im Schatten gewachsenen Blättern, mit mildem Geschmack. Culinary Matcha ist zum Backen, Kochen und für Smoothies gedacht, wo andere Zutaten den Matcha geschmacklich überdecken. Er ist in der Regel kräftiger und bitterer.
Eine gesetzliche Definition dieser Kategorien gibt es nicht. Es handelt sich um eine Einteilung des Teehandels nach Verwendung und Geschmack. Achte deshalb auch auf Herkunft, Farbe und Zutatenliste. Ekopura Matcha Pulver Bio ist Ceremonial Grade. Im Latte oder Iced Matcha kannst du Ceremonial Matcha ganz normal verwenden; du schmeckst ihn dann besser durch die Milch hindurch.
Hat Matcha Koffein, und wie viel?
Ja. Eine Portion von 1 Gramm Matcha (ein halber Teelöffel) enthält etwa 32 mg Koffein, ungefähr ein Drittel der Menge in einer Tasse Filterkaffee. Das Koffein steckt von Natur aus im Teeblatt, und weil das ganze Blatt in deiner Tasse landet, trinkst du auch das gesamte Koffein mit. Nimmst du mehr Pulver pro Tasse, bekommst du entsprechend mehr Koffein.
| Getränk | Koffein (etwa) |
|---|---|
| Matcha, 1 Gramm Pulver | 32 mg |
| Tasse schwarzer Tee | 50 mg |
| Doppelter Espresso (60 ml) | 80 mg |
| Tasse Filterkaffee (200 ml) | 90 mg |
Die Werte für Tee und Kaffee stammen von der EFSA, der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit. Die EFSA nennt für gesunde Erwachsene, ausgenommen Schwangere, bis zu 400 mg Koffein pro Tag, über den Tag verteilt, als Menge ohne Sicherheitsbedenken. Zähl dabei das gesamte Koffein mit, auch aus Kaffee, Tee, Cola und Energydrinks. Wenn du empfindlich auf Koffein reagierst, trink Matcha besser nicht kurz vor dem Schlafengehen.
Ist Matcha gesund?
Für Matcha, grünen Tee und Koffein gibt es in der EU keine zugelassene gesundheitsbezogene Angabe, deshalb schreiben wir Matcha keine gesundheitliche Wirkung zu.
Eine Portion von 1 Gramm liefert etwa 3 kcal. Bei Ekopura Matcha Pulver Bio ist Matcha-Pulver die einzige Zutat. Milch, Honig oder Sirup, die du selbst dazugibst, zählen aber mit.
Wie bereitest du Matcha-Tee zu?
Für eine Tasse Matcha-Tee brauchst du 1 Gramm Pulver, heißes Wasser und einen Matcha-Besen oder Milchaufschäumer.
- Siebe 1 Gramm Matcha (einen halben Teelöffel) in eine Schale; so vermeidest du Klümpchen.
- Gieß einen Schuss heißes, nicht kochendes Wasser dazu, etwa 80 Grad.
- Schlage den Matcha mit einem Matcha-Besen 15 bis 30 Sekunden lang in schnellen Zickzackbewegungen auf, bis sich eine feine Schaumschicht bildet.
- Fülle mit heißem Wasser auf etwa 100 ml auf und trink den Tee gleich.
Ohne Matcha-Besen geht es auch: mit einem Milchaufschäumer, einem Schneebesen oder einem Shaker. Mit Milch wird daraus ein Matcha-Latte, mit Eis und kalter Milch ein Iced Matcha Latte. Rührst du noch eine Portion Proteinpulver unter, hast du einen Protein-Matcha-Latte.
Woran erkennst du guten Matcha?
Vor allem an diesen vier Punkten:
- Zutatenliste. Zutaten müssen nach Gewichtsanteil sortiert angegeben werden. Stehen neben Matcha auch Zucker, Milchpulver oder Aroma darauf, ist es eine Mischung und kein purer Matcha.
- Farbe. Leuchtend grünes Pulver deutet meist auf junge, beschattete Blätter hin. Gelbgrünes oder bräunliches Pulver stammt oft von älteren Blättern oder war schon länger offen.
- Herkunft. Eine konkrete Region wie Shizuoka oder Uji sagt mehr als nur „aus Asien“.
- Bio. Bio-Matcha erkennst du am EU-Bio-Logo mit Kontrollstellen-Code, bei Ekopura ist das NL-BIO-01, mit der Herkunftsangabe „Nicht-EU-Landwirtschaft“. Im Beitrag Was ist biologische Landwirtschaft? liest du, was Bio genau bedeutet.
Wie bewahrst du Matcha auf?
Bewahre Matcha gut verschlossen, kühl und trocken und vor Sonnenlicht geschützt auf. Licht, Luft und Feuchtigkeit machen die Farbe matter und den Geschmack fader. Verschließ den Beutel nach jedem Gebrauch gleich wieder. Das Mindesthaltbarkeitsdatum steht auf der Verpackung.
Häufig gestellte Fragen
Warum schmeckt Matcha manchmal bitter oder grasig?
Meistens liegt es an der Zubereitung. Kochendes Wasser und zu viel Pulver machen Matcha bitter und grasig. Mit Wasser von etwa 80 Grad und 1 Gramm pro Tasse schmeckt er milder. Außerdem ist der Geschmack Gewöhnungssache. Im Matcha-Latte schmeckst du den Matcha durch die Milch weniger stark.
Wie viel Matcha kannst du am Tag trinken?
Das hängt davon ab, wie viel Koffein du sonst aufnimmst. Eine Portion von 1 Gramm Matcha enthält etwa 32 mg Koffein. Die EFSA nennt für gesunde Erwachsene, ausgenommen Schwangere, bis zu 400 mg Koffein pro Tag, über den Tag verteilt, als Menge ohne Sicherheitsbedenken. Zähl Kaffee, Tee, Cola und Energydrinks mit.
Ist Matcha in der Schwangerschaft, in der Stillzeit oder für Kinder geeignet?
Matcha enthält Koffein und wird deshalb für Kinder und schwangere Frauen nicht empfohlen. Wenn du stillst, lass dich vorher in deiner Hausarztpraxis, von deiner Hebamme oder in deiner Apotheke beraten, und rechne das gesamte Koffein mit, das du am Tag aufnimmst.
Warum ist Matcha so teuer?
Weil mehr Arbeit darin steckt als in normalem grünem Tee. Die Sträucher werden vor der Ernte beschattet, die jüngsten Blätter werden gepflückt und nach dem Trocknen langsam zu Pulver gemahlen. Außerdem verwendest du das ganze Blatt. Pro Tasse hält sich der Preis in Grenzen: Mit 1 Gramm pro Portion reicht ein 90-Gramm-Beutel für 90 Portionen.
Matcha von Ekopura
Ekopura Matcha Pulver Bio ist Matcha in Ceremonial Grade aus Shizuoka, biologisch zertifiziert und mit nur einer Zutat. Ein 90-Gramm-Beutel reicht für 90 Portionen à 1 Gramm. Fang mit einem Matcha-Latte an oder mach daraus einen Protein-Matcha-Latte.