Muskelregeneration und Ernährung: was dein Körper braucht

Zuletzt aktualisiert:

Sneller Spierherstel door Voeding

Nach einem harten Training fühlen sich deine Muskeln schwer an, manchmal steif, und am Tag danach oft noch empfindlicher. Das gehört zum Training dazu: Du belastest deine Muskelfasern, und danach ist dein Körper mit Anpassung und Aufbau beschäftigt. Wie reibungslos das läuft, hängt von vielen Faktoren ab, etwa Schlaf, wie hart du trainierst und was du isst. Die Ernährung ist einer davon, und es ist der Faktor, auf den du selbst den meisten Einfluss hast.

Dieser Artikel betrachtet gezielt die Rolle der Ernährung bei der Muskelregeneration: welche Nährstoffe dein Körper nach der Belastung nutzt, wie viel Eiweiß du ungefähr brauchst und wo Magnesium und Vitamin C dazugehören und wo nicht. Keine Übertreibung, sondern ein klarer Überblick.

Was passiert mit deinen Muskeln nach einem harten Training?

Bei einem intensiven Training belastest du deine Muskelfasern und verbrauchst Energie, die als Glykogen gespeichert ist. Danach schaltet dein Körper auf Aufbau und Anpassung um: Er füllt die Energiespeicher wieder auf und nutzt Aminosäuren aus Eiweiß als Bausteine für dein Muskelgewebe. Die Ernährung liefert genau diese Bausteine und diese Energie.

Ein hartnäckiger Irrtum ist, dass der Muskelkater, den du einen Tag später spürst, durch „Übersäuerung“ entsteht. Das Laktat, das während der Belastung entsteht, ist meist innerhalb einer Stunde wieder abgebaut. Die Empfindlichkeit, die du am nächsten oder übernächsten Tag merkst (verzögerter Muskelkater), hängt mit kleinen Mikrorissen und dem Anpassungsprozess in deinen Muskeln zusammen, nicht mit Milchsäure, die hängen geblieben ist. Die Ernährung beseitigt diese Übersäuerung also nicht, liefert aber die Bausteine, mit denen dein Körper weiterarbeitet.

Was ist bei der Ernährung gut für die Muskelregeneration?

Kein einzelnes Lebensmittel erledigt die Arbeit allein. Die Basis ist einfach: genug Eiweiß über den Tag verteilt, ausreichend Energie aus Kohlenhydraten und genug Flüssigkeit und Mineralstoffe. Kurz gesagt geht es um drei Dinge, die wir im Folgenden nacheinander durchgehen: Eiweiß für die Bausteine, Kohlenhydrate für die Energiespeicher und Mineralstoffe wie Magnesium.

Wie viel Eiweiß brauchst du nach dem Sport?

Proteine tragen zu einer Zunahme an Muskelmasse bei, und Proteine tragen zur Erhaltung von Muskelmasse bei. Wer regelmäßig und intensiv trainiert, braucht in der Regel mehr Eiweiß als jemand, der sich wenig bewegt.

Wie viel genau, hängt von deinem Gewicht, deinem Trainingsvolumen und deinem Ziel ab. In wie viel Eiweiß pro Tag rechnen wir die Richtwerte pro Körpergewicht komplett durch. Wichtiger als die genaue Menge in einer einzelnen Mahlzeit ist, dass du dein Eiweiß über den Tag verteilst, mit einer Portion zu jeder Mahlzeit. Ein paar praktische Quellen:

Quelle Besonderheiten
Hähnchen, mageres Rindfleisch Vollständiges Eiweiß; Rindfleisch liefert auch Eisen, Zink und Vitamin B
Fisch (Lachs, Thunfisch, Kabeljau) Eiweißreich; fetter Fisch liefert zusätzlich Omega-3-Fettsäuren
Eier Hochwertiges Eiweiß, plus Vitamin D
Quark und Hüttenkäse Milchprodukte mit viel Casein
Hülsenfrüchte (Linsen, Kichererbsen, Bohnen) Pflanzliches Eiweiß; liefern auch Eisen
Proteinpulver (Whey, Casein, pflanzlich) Praktische Ergänzung

Schaffst du es nicht, deinen Eiweißbedarf über die normale Ernährung zu decken, ist Proteinpulver eine praktische Ergänzung. Whey Protein wird oft nach dem Sport genutzt, weil es schnell verdaut wird; Casein wird langsamer verdaut, über mehrere Stunden, und passt dadurch gut als letztes Eiweiß des Tages. Wie du Eiweiß, Kohlenhydrate und Fett ins Verhältnis setzt, liest du in Makros zählen.

Welche Rolle spielt Magnesium für deine Muskeln?

Magnesium trägt zu einer normalen Muskelfunktion bei, und Magnesium trägt zu einer normalen Eiweißsynthese bei. Daneben gilt: Magnesium trägt zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei, und Magnesium trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel bei.

Magnesium findest du in Vollkornprodukten, Nüssen, Hülsenfrüchten und grünem Blattgemüse. Wenn du viel und intensiv Sport treibst, achte darauf, dass du genug davon aufnimmst. Möchtest du mehr über die verschiedenen Formen und ihre Bioverfügbarkeit wissen, lies was Magnesium mit deinem Körper macht. Erreichst du über die Ernährung nicht die empfohlene Menge, kann eine Ergänzung wie unser Magnesium Bisglycinat dabei helfen.

Brauchst du Vitamin C für deine Muskeln?

Vitamin C trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen, und Vitamin C trägt zu einer normalen Kollagenbildung für eine normale Funktion der Haut bei. Dass Vitamin C Muskelgewebe reparieren würde, ist dagegen keine anerkannte gesundheitsbezogene Angabe.

Vitamin C erhöht die Eisenaufnahme. Das ist praktisch, wenn du viele pflanzliche Eiweißquellen isst. Vitamin C bekommst du aus Zitrusfrüchten, Paprika, Spinat und anderem Gemüse und Obst. Isst du abwechslungsreich, nimmst du oft schon genug auf. Als Ergänzung haben wir ein biologisch zertifiziertes Vitamin C aus Acerola ohne unnötige Zusätze.

Solltest du nach dem Sport Kohlenhydrate essen?

Ja. Bei intensiver Belastung verbrauchst du Glykogen, die Form, in der dein Körper Kohlenhydrate in Muskeln und Leber speichert. Kohlenhydrate nach dem Sport füllen diesen Speicher wieder auf.

Wähle dabei vor allem vollwertige Quellen wie Haferflocken, Reis, Kartoffeln, Obst und Hülsenfrüchte statt vieler Einfachzucker. Warum dieser Unterschied zählt, liest du in isst du zu viel Zucker. Eine Kombination aus Kohlenhydraten und Eiweiß nach dem Training versorgt deine Energiespeicher mit Nachschub und liefert die Bausteine.

Häufig gestellte Fragen

Was solltest du direkt nach dem Sport am besten essen?

Eine Mahlzeit oder ein Shake mit Eiweiß und Kohlenhydraten ist eine logische Wahl: Das Eiweiß liefert die Bausteine, die Kohlenhydrate füllen dein Glykogen auf. Denk an Quark mit Obst und Haferflocken oder einen Proteinshake mit einer Banane. Der genaue Zeitpunkt ist weniger wichtig, als lange gedacht wurde; dass du über den ganzen Tag genug aufnimmst, wiegt schwerer.

Helfen Supplemente bei der Muskelregeneration?

Supplemente sind eine Ergänzung, kein Ersatz für gute Ernährung. Sie sind vor allem praktisch, um leichter an dein Eiweiß, Magnesium oder Vitamin C zu kommen, wenn das über die Ernährung nicht klappt. Für Kraftsportler gibt es außerdem Kreatin: Kreatin erhöht die körperliche Leistung bei Schnellkrafttraining im Rahmen kurzzeitiger intensiver körperlicher Betätigung, bei einer täglichen Aufnahme von 3 g Kreatin. Das ist ein Leistungseffekt, kein Versprechen für eine schnellere Regeneration. Mehr darüber, wie Kreatin wirkt? Sieh dir unser Kreatin Monohydrat an.

Ist Muskelkater dasselbe wie Übersäuerung?

Nein. Die Übersäuerung, also die Ansammlung von Laktat, spielt sich während der Belastung selbst ab und verschwindet danach recht schnell. Der Muskelkater, den du einen Tag später spürst, ist verzögerter Muskelkater und hängt mit dem Anpassungsprozess in deinen Muskeln zusammen. Genug Eiweiß, Flüssigkeit und Ruhe geben deinem Körper die Bausteine und die Zeit, die er dafür nutzt.

Wie viel Eiweiß ist zu viel?

Mehr Eiweiß ist nicht automatisch besser; oberhalb einer bestimmten Menge nutzt dein Körper den Überschuss einfach als Energie. Was eine realistische Obergrenze ist und wie du deinen eigenen Bedarf berechnest, steht in wie viel Eiweiß pro Tag.

In Ruhe aufbauen mit den richtigen Bausteinen

Gute Ernährung nach dem Sport ist keine komplizierte Formel: genug Eiweiß, vollwertige Kohlenhydrate, ausreichend Flüssigkeit und Mineralstoffe. Möchtest du deinen Eiweißbedarf leichter decken, findest du bei Ekopura Clean-Label-Whey Protein, Casein und pflanzliche Proteinpulver, dazu Magnesium und Vitamin C ohne unnötige Zusätze. So weißt du genau, was du zu dir nimmst.

Über den Autor

Lars Blom

Lars Blom ist Spezialist für Nahrungsergänzungsmittel und Gründer von Ekopura, einem niederländischen Familienunternehmen, das sich auf nachhaltige, biologische und pflanzliche Nahrungsergänzungsmittel spezialisiert hat. Seit 2015 ist er täglich an der Entwicklung, Zusammensetzung und Qualitätskontrolle von Nahrungsergänzungsmitteln beteiligt.

Produkte aus diesem Artikel

Erhalte das Beste von Ekopura direkt in deinen Posteingang.

Abonniere unseren Newsletter und erhalte:

Einfache und unverfälschte Rezepte, ehrliche Informationen zu Ernährung und Gesundheit, exklusive Angebote, die du nicht verpassen solltest.

Jetzt anmelden – kostenlos, inspirierend und 100% frei von Unsinn.