Ein grüner Smoothie mit Spinat, Erdbeeren und Banane ist in wenigen Minuten fertig und braucht nur eine Handvoll Zutaten. Die Banane sorgt für eine cremige, süße Basis, die Erdbeeren bringen Farbe und Frische, und den Spinat schmeckt man kaum. Unten findest du das Rezept sowie Antworten auf die Fragen, die dazu häufig gestellt werden.
Wie macht man einen grünen Smoothie mit Spinat, Erdbeeren und Banane?
Gib Spinat, Erdbeeren, Banane und einen Schuss Flüssigkeit in einen Mixer und mixe alles zu einem glatten Smoothie. Die Mengen unten reichen für etwa zwei Gläser; du brauchst einen Mixer oder einen Stabmixer.
Zutaten:
- 1 große Handvoll frischer Spinat (etwa 30 Gramm)
- 1 reife Banane oder 2 kleine
- 1 Handvoll Erdbeeren, frisch oder aus dem Tiefkühlfach (etwa 100 Gramm)
- 150 ml Orangensaft oder Wasser
- Optional: 1 Messlöffel neutrales Proteinpulver (Whey oder pflanzlich), die auf der Verpackung angegebene Portion
So geht's:
- Wasch den Spinat und die Erdbeeren. Schäl die Banane und brich sie in Stücke.
- Gib den Spinat zusammen mit der Flüssigkeit ganz nach unten in den Mixer. Ganz unten, direkt an den Messern, lässt sich der Spinat leichter fein mixen, als wenn er oben aufliegt.
- Füge die Banane, die Erdbeeren und nach Wunsch das Proteinpulver hinzu.
- Mixe etwa 30 bis 60 Sekunden, bis keine Blattstückchen oder Klümpchen mehr zu sehen sind.
- Gieß den Smoothie in ein Glas und trink ihn am besten sofort, solange er frisch und kalt ist.
Warum schmeckt man den Spinat kaum?
Junger Spinat hat einen milden, fast neutralen Geschmack, während Banane und Erdbeere süß und aromatisch sind. Dadurch bestimmt das Obst den Geschmack und der Spinat sorgt vor allem für die grüne Farbe.
Eine reife Banane wirkt zudem als natürliches Bindemittel: Sie macht den Smoothie dicker und cremiger, sodass das Ganze vollmundig schmeckt, ohne dass du Milchprodukte oder Zucker hinzufügen musst. Je reifer die Banane, desto süßer und weicher der Geschmack. Möchtest du eine weniger kräftige Farbe, nimm etwas weniger Spinat; für einen grüneren Smoothie gibst du eine zusätzliche Handvoll dazu.
Verwendest du lieber ein festeres Blatt wie Grünkohl, schmeckt man das Gemüse etwas stärker heraus. Mixe es in diesem Fall besonders gründlich, damit die Konsistenz glatt bleibt.
Kann man Proteinpulver hinzufügen?
Ja. Ein Messlöffel neutrales Proteinpulver (Whey oder pflanzlich) macht aus dem Smoothie einen Protein-Smoothie, ein gehaltvolleres Frühstück oder einen Snack nach dem Sport. Wähle einen neutralen oder milden Geschmack, dann bleibt die fruchtige Basis erhalten.
Proteine tragen zu einer Zunahme an Muskelmasse bei, und Proteine tragen zur Erhaltung von Muskelmasse bei. Halte dich an die Portion, die auf der Verpackung steht, meist ein Messlöffel. Wenn du wissen möchtest, was zu dir passt, sieh dir an, wie du deinen täglichen Eiweißbedarf berechnest. Mehr Hintergrund zum Pulver selbst liest du unter den Vorteilen von Proteinpulver.
Wie viel Zucker steckt in diesem Smoothie?
Der Smoothie enthält vor allem natürlichen Zucker aus der Banane und den Erdbeeren. Wählst du Orangensaft statt Wasser, kommen freie Zucker aus dem Saft dazu.
Die WHO und die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfehlen, die Aufnahme von freiem Zucker zu begrenzen. Möchtest du sie begrenzen, nimm Wasser statt Orangensaft, oder press eine halbe frische Orange aus und füll mit Wasser auf. Ganzes Obst liefert neben Zucker auch Ballaststoffe, während im Saft kaum Ballaststoffe übrig bleiben.
Eignet sich dieser grüne Smoothie als Frühstück?
Als eigenständiges Frühstück ist der Smoothie eher leicht, weil Obst und Flüssigkeit schnell verdaut sind. Gibst du Haferflocken oder einen Messlöffel Proteinpulver dazu, wird daraus ein gehaltvolleres Frühstück.
Möchtest du den Smoothie mitnehmen, bereite ihn kurz vor dem Losgehen zu und transportiere ihn gekühlt in einer verschlossenen Flasche. Schüttle ihn vor dem Trinken kurz, denn Fruchtstückchen und Spinat können sich mit der Zeit etwas absetzen.
Womit kannst du variieren?
Die Basis aus Flüssigkeit, Obst und einem Blatt Grün lässt sich leicht anpassen. Ersetze die Erdbeeren zum Beispiel durch Heidelbeeren, Mango oder Himbeeren, oder nimm Grünkohl statt Spinat für ein festeres Blatt.
Möchtest du den Smoothie gehaltvoller machen, gib 2 bis 3 Esslöffel Haferflocken oder einen Esslöffel Leinsamen dazu. Haferflocken machen das Ganze dicker und gehaltvoller. Eine Handvoll Eiswürfel macht ihn an einem warmen Tag dagegen frischer.
Häufig gestellte Fragen
Kann ich Tiefkühlobst verwenden?
Ja. Tiefgekühlte Erdbeeren oder gefrorene Bananenstücke machen den Smoothie dicker und kälter, ohne dass du Eiswürfel hinzufügen musst. Lass das Obst bei Bedarf ein paar Minuten stehen, dann mixt es sich leichter glatt.
Wie lange hält sich der Smoothie?
Frisch gemixt schmeckt der Smoothie am besten. Abgedeckt kannst du ihn etwa einen Tag im Kühlschrank aufbewahren. Durch die Banane und den Spinat wird die Farbe etwas dunkler, das ist normal; rühr ihn kurz um, bevor du ihn trinkst.
Kann ich den Smoothie pflanzlich machen?
Ja. Verwende Wasser oder einen pflanzlichen Drink als Flüssigkeit und wähle ein pflanzliches Proteinpulver statt Whey. Der Rest des Rezepts bleibt gleich.
Welches Proteinpulver passt am besten in einen fruchtigen Smoothie?
Ein neutraler oder naturbelassener Geschmack passt am angenehmsten, weil die Früchte schon für Geschmack sorgen. Sowohl ein Whey- als auch ein pflanzliches Proteinpulver sind geeignet; wähle, was zu deiner Ernährung passt. Ein ausgeprägter Geschmack wie Schokolade passt hier weniger gut zum frischen Obst.
Brauche ich einen leistungsstarken Mixer?
Ein gewöhnlicher Mixer oder Stabmixer reicht für dieses Rezept. Nimmst du frisches, festeres Obst oder viel Blattgrün, mixe etwas länger. Gib die Flüssigkeit und den Spinat nach unten, dann kommt die Mischung schneller in Gang.
Möchtest du aus deinem Smoothie ein reichhaltigeres Frühstück oder einen Snack nach dem Sport machen? Dann sieh dir unsere Proteinpulver an: dort findest du ein neutrales Whey Protein oder eine pflanzliche Variante. Lust auf mehr? Entdecke unsere anderen Smoothie-Rezepte mit Proteinpulver.