Proteinriegel mit Datteln, Kokos und Nüssen (No-Bake)

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Einen Proteinriegel mit Datteln, Kokos und Nüssen kannst du ganz ohne Backofen selber machen. Du zerkleinerst die Zutaten in einer Küchenmaschine, knetest sie zu einem Teig und lässt ihn im Kühlschrank fest werden. Innerhalb von einer Viertelstunde hast du einen No-Bake-Snack aus Datteln, Nüssen und Proteinpulver fertig, der sich schneiden lässt, sobald der Teig fest ist.

Die aktive Zubereitungszeit beträgt etwa eine Viertelstunde; danach erledigt der Kühlschrank den Rest. Du brauchst nur eine Küchenmaschine, eine Kuchenform und Backpapier. Unten findest du die Zutatenliste, die Schritt-für-Schritt-Anleitung und Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen.

Was brauchst du für diese Proteinriegel?

Für etwa acht Riegel brauchst du Datteln als Basis, ergänzt durch Mandeln, Kokos, Proteinpulver und ein paar Kerne und Samen. Die Datteln binden den Teig, sodass du weder einen Backofen noch ein zusätzliches Bindemittel brauchst. Weiche, saftige Datteln (wie Medjoul) lassen sich am einfachsten verarbeiten; sind deine Datteln etwas trockener, weiche sie zehn Minuten in warmem Wasser ein und lass sie danach gut abtropfen.

  • 200 g Datteln, entsteint
  • 15 g Kokosflocken oder Kokosraspeln
  • 30 g Mandeln
  • 2 Messlöffel neutrales Proteinpulver (Whey oder pflanzlich)
  • 1 EL Kokosöl
  • 25 g Kerne und Samen nach Belieben, zum Beispiel Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Sesam, Chiasamen oder Leinsamen
  • 1 Prise Meersalz
  • 4 Würfel Zartbitterschokolade (optional)

Wie machst du die Proteinriegel ohne Backen?

Alle Zutaten fein mahlen, zu einer Kugel kneten, diese in einer mit Backpapier ausgelegten Form flach drücken und das Ganze mindestens eine Stunde im Kühlschrank fest werden lassen. Danach schneidest du Riegel oder Würfel daraus.

  1. Hack die Datteln und die Mandeln getrennt voneinander in einer Küchenmaschine grob.
  2. Gib anschließend alle Zutaten zusammen in die Küchenmaschine und zerkleinere sie zu kleinen Stücken.
  3. Knet die Masse mit den Händen zu einer festen Kugel.
  4. Leg eine Kuchenform mit Backpapier aus, leg die Kugel hinein und drück den Teig mit einem zweiten Blatt Backpapier flach, bis ein gleichmäßiger Fladen entsteht.
  5. Lass den Fladen mindestens eine Stunde im Kühlschrank fest werden.
  6. Nimm den Fladen aus der Form und schneide ihn in Riegel oder Würfel.
  7. Optional: Schmelze die Würfel Zartbitterschokolade im Wasserbad und träufle die geschmolzene Schokolade in dünnen Streifen über die Riegel.
  8. Bewahre die Riegel in einem verschließbaren Behälter an einem trockenen, kühlen Ort auf, am besten im Kühlschrank.

Warum eignen sich Datteln als Basis?

Datteln sind von Natur aus klebrig und süß, wodurch sie die Masse zusammenhalten, ohne dass du backen musst. Du brauchst also weder Ei, Butter noch Sirup, damit die Riegel ihre Form behalten. Praktisch ist es, die Datteln vorher separat grob zu hacken: So verteilen sie sich gleichmäßiger im Teig und es entstehen keine großen Klumpen. Das Kokosöl hilft dabei, das Ganze zu binden, und sorgt dafür, dass die Riegel nach dem Kühlen fest bleiben.

Welches Proteinpulver verwendest du für Proteinriegel?

Ein neutrales Proteinpulver eignet sich am besten, da es den Geschmack von Datteln und Kokos nicht überdeckt. In diesem Rezept verwenden wir ein neutrales Proteinpulver, Whey oder pflanzlich; eine Vanillevariante geht auch, dann wird der Riegel etwas süßer. Proteine tragen zu einer Zunahme an Muskelmasse bei, und Proteine tragen zur Erhaltung von Muskelmasse bei.

Bist du dir unsicher, welches Pulver zu deiner Routine passt? Im Artikel Proteinshakes: worauf du achten solltest erfährst du, worauf du bei der Auswahl und Verwendung von Proteinpulver achten kannst.

Tipps für Abwechslung

Das Grundrezept lässt sich ganz einfach an das anpassen, was du gerade zu Hause hast. Ein paar Ideen:

  • Ersetze die Mandeln durch Walnüsse, Cashewnüsse oder Haselnüsse.
  • Rühre einen Teelöffel Kakaopulver unter den Teig, um ihm eine Schokoladennote zu verleihen.
  • Wälze die Riegel nach dem Schneiden in zusätzlichen Kokosraspeln oder fein gehackten Nüssen.
  • Lass die Schokolade weg, wenn du einen einfacheren Riegel möchtest, oder verwende dunkle Schokolade mit hohem Kakaoanteil.

Häufig gestellte Fragen

Wie lange sind die Proteinriegel haltbar und wie bewahrst du sie auf?

In einem verschlossenen Behälter im Kühlschrank bleiben die Riegel etwa eine Woche lang haltbar. Da es sich um No-Bake-Riegel ohne Konservierungsstoffe handelt, lagerst du sie am besten kühl. Wenn du sie länger aufbewahren möchtest, kannst du die Riegel auch einfrieren; lass sie vor dem Verzehr kurz auf Zimmertemperatur kommen.

Kannst du die Riegel vegan machen?

Ja. Datteln, Kokos, Nüsse, Kerne und Samen sind bereits pflanzlich. Wähle ein veganes Proteinpulver und bei der optionalen Schokolade eine pflanzliche Variante. So stellst du einen komplett pflanzlichen Riegel her.

Wie viel Protein steckt in einem Riegel?

Das hängt vom verwendeten Pulver ab und davon, wie groß du die Riegel schneidest. Zwei Messlöffel Proteinpulver liefern zusammen grob 40 bis 48 Gramm Protein; verteilst du den Teig auf acht Riegel, sind das etwa 5 bis 6 Gramm Protein pro Riegel aus dem Pulver, ergänzt durch das Protein aus Mandeln, Kernen und Samen. Wie viel Protein du selbst pro Tag brauchst, berechnest du im Artikel wie viel Protein brauchst du pro Tag.

Kannst du die Proteinriegel ohne Proteinpulver machen?

Das geht. Lass das Proteinpulver weg und füge für die Konsistenz etwas mehr Nüsse, Samen oder eine Handvoll Haferflocken hinzu, damit der Teig gut zusammenhält. Die Riegel enthalten dann weniger Protein, bleiben aber ein Dattelriegel mit Kokos und Nüssen.

Proteinriegel selber machen

Diese Riegel sind ein praktischer Snack zum Mittagessen, nach dem Sport oder für unterwegs. Möchtest du das Proteinpulver für dieses Rezept kaufen? Dann schau dir die Proteinpulver von Ekopura an: Clean Label, ohne unnötige Zusatzstoffe und mit einer transparenten Zutatenliste.

Über den Autor

Lars Blom

Lars Blom ist Spezialist für Nahrungsergänzungsmittel und Gründer von Ekopura, einem niederländischen Familienunternehmen, das sich auf nachhaltige, biologische und pflanzliche Nahrungsergänzungsmittel spezialisiert hat. Seit 2015 ist er täglich an der Entwicklung, Zusammensetzung und Qualitätskontrolle von Nahrungsergänzungsmitteln beteiligt.

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